Herzlich willkommen bei der SPD Malsch

​Sehr geehrte Mitbürgerin, sehr geehrter Mitbürger,

willkommen auf der Homepage der SPD Malsch. Wir möchten Sie über aktuelle Themen und Termine des Ortsvereins sowie über die Arbeit unserer Gemeinderatsfraktion auf dem Laufenden halten.

Wenn Sie Fragen und Anregungen haben oder weitere Informationen wünschen, dann wenden Sie sich bitte per Mail an uns.

 

Herzliche Grüße

Peter Haas

 

01.02.2021 in Wahlen von SPD Karlsruhe-Land

„Wir brauchen den Mut zu einem echten Systemwechsel im Gesundheitswesen“

 

Obwohl Deutschlands Gesundheitssystem als eines der weltweit besten gilt, arbeiten Pflegekräfte hierzulande oft unter prekären Bedingungen. Was sich ändern muss, um den Pflegenotstand zu beenden, diskutierte die SPD-Landtagskandidatin Aisha M. Fahir gemeinsam mit dem Buchautor und Intensivpfleger Alexander Jorde.

Ettlingen. Wo normalerweise die Schauspielerinnen und Schauspieler der „Kleinen Bühne Ettlingen“ vor vollem Haus Theaterstücke zum Besten geben, blickt die SPD-Landtagskandidatin Aisha M. Fahir an diesem Abend auf leere Sitzreihen. Denn ihr Publikum ist digital über YouTube und Facebook zugeschaltet. „Corona hat gezeigt, was in unserer Gesellschaft alles schiefläuft“, begrüßt Aisha M. Fahir die 300 Zuschauerinnen und Zuschauer, die vor den heimischen Bildschirmen der Einladung der SPD-Landtagskandidatin gefolgt sind und die Präsentation des Positionspapiers verfolgen, mit dem die 23-Jährige den Pflegenotstand beenden will.

„Ich habe tagtäglich mit Corona-Patienten zu tun“

Ihr zugeschaltet ist der Gesundheits- und Krankenpfleger Alexander Jorde, den 2017 ein Rededuell mit der Bundeskanzlerin in der ARD-Wahlarena bundesweit bekannt machte und der seither den Missständen in der Pflege öffentlich Gehör verschafft. Derzeit arbeitet Jorde selbst auf einer Intensivstation mit Corona-Patienten. „Corona hat den Personalmangel und die Überlastung in der Pflege noch weiter verschärft“, berichtet der 23-Jährige. „Doch der Pflegenotstand wird sich auch nach der Krise nicht schlagartig ändern.“

Deshalb, so Jorde, seien jetzt Reformen notwendig. Der 5-Punkte-Plan der SPD-Landtagskandidatin enthalte dabei „viele wichtige und gute Punkte, die sich möglichst schnell ändern müssen, damit wir unseren Job gut machen und auch in fünf Jahren die Gesundheitsversorgung noch garantieren können.“

Entlastung – auch für Angehörige

In ihrem Konzept nimmt Aisha M. Fahir, die selbst ausgebildete Assistentin im Gesundheits- und Sozialwesen ist, neben besseren Arbeitsbedingungen für Pflegerinnen und Pfleger auch die Angehörigen von Pflegebedürftigen in den Blick: So fordert sie die Schaffung einer solidarischen Bürgerversicherung, in welche alle Berufsgruppen einzahlen. „Kosten von teilweise über 3.000 Euro monatlich überfordern diejenigen, die länger auf stationäre Versorgung angewiesen sind. Nur mit einem grundsätzlichen Umbau zu einer Pflegeversicherung, an der sich alle beteiligen, können wir die Eigenanteile auf ein sozialverträgliches Maß deckeln, um Angehörige zu entlasten“, so Fahir.

„Ich will das Thema in den Landtag bringen“

Nach einer Stunde Gespräch und inhaltlicher Diskussion, bei dem auch die live eingereichten Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer zur Sprache kamen, klappt die SPD-Kandidatin zufrieden ihren Laptop zu: „Gerne hätte ich natürlich heute Abend auch persönlich Pflegerinnen und Pfleger eingeladen. Trotzdem ist es auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen wichtig, denen eine politische Stimme zu geben, die sonst nur wenig gehört werden.“

Mit ihrem professionellen Live-Stream-Format sei ihr das gelungen, so Fahir. Dass das Thema drängt, zeigen schon die Rückmeldungen an die Kandidatin unmittelbar nach Ende des Streams: „Im Anschluss hat mir eine Zuschauerin geschrieben, dass sie nun in die SPD eintreten werde. Das ist ein großes Lob für mich. Jetzt packen wir gemeinsam den Pflegenotstand an. Dafür kandidiere ich am 14. März bei der Landtagswahl.“

Der vollständige 5-Punkte-Plan gegen den Pflegenotstand kann online abgerufen werden.

08.11.2020 in Ortsverein

Den „Stolpersteinen“ in Malsch wieder ihren Glanz gegeben

 

Vor 10 Jahren wurden im Beisein des Künstlers Gunter Demnig die ersten 15 „Stolpersteine“ in Malsch verlegt. Als die SPD Malsch darauf angesprochen wurde, dass die Steine mittlerweile zum Teil sehr schmutzig sind, haben wir uns kurzfristig entschlossen, hier aktiv zu werden. Am 07. November hat sich die SPD Malsch, unterstützt vom Vorsitzenden der Heimatfreunde Donald Wethwein und seiner Frau Sally, sowie dem Vorsitzenden des CulturClubs Malsch Dennis Kleinbub, getroffen, um gemeinsam die verlegten 28 „Stolpersteine“ zu reinigen.

29.10.2020 in Aktuelles

Stolpersteine

 

Am 22. Oktober dieses Jahres jährte sich zum 80. Mal die Deportation der letzten 19 in Malsch lebenden Jüdinnen und Juden ins Internierungslager nach Gurs. Am 09. November 2020 erinnern und gedenken wir zum 82. Mal der Opfer der Reichspogromnacht. Was dort zwar nicht begann, aber für alle sichtbar wurde, endete dann in Malsch an diesem 22. Oktober 1940. Der damalige Bürgermeister aus Malsch meldete im Anschluss an den Landrat und die Gestapo, dass Malsch „judenfrei" sei.

Um uns an unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie die Opfer der Euthanasie zu erinnern, wurden vor 10 Jahren, am 11. Oktober 2010, die ersten 15 Stolpersteine des Künstlers Günter Demming in dessen Beisein in Malsch verlegt. Weitere Steine folgten im Anschluss, so dass in Malsch mittlerweile 30 Steine zu finden sind.  Jeder von ihnen erinnert an einen Menschen aus unserer Mitte, der nur auf Grund seiner Religionszugehörigkeit oder weil er von den Nationalsozialisten für nicht lebenswert erachtet wurde, unwahrscheinliches Leid erleben musste.

Als die SPD Malsch darauf angesprochen wurde, dass die Steine mittlerweile zum Teil sehr schmutzig sind, haben wir uns kurzfristig entschlossen hier aktiv zu werden. Wir werden uns am 07. November um 10 Uhr treffen, um die 30 in Malsch verlegten Stolpersteine zu putzen und damit auch die Erinnerung an jene schrecklichen Verbrechen wachzuhalten.

Alle die uns dabei unterstützen möchten sind herzlich eingeladen. Wir werden uns an diesem Morgen in kleinen Teams (auch unter Beachtung der gültigen Corona-Regeln) aufteilen, um mit Bürste und Reinigungsmittel den Steinen ihren ursprünglichen Glanz wiederzugeben.

Im Anschluss an die Putzaktion treffen wir uns noch (mit entsprechendem Abstand) auf einen Glühwein zum Aufwärmen am neugeschaffenen Platz beim ehemaligen Waaghäusel.

Zur Teilnahme bitten wir um vorhergehende Anmeldung per Email an: peter.haas17@web.de.

Peter Haas

Ortsvereinsvorsitzender

15.10.2020 in Kreisverband von SPD Karlsruhe-Land

Kreis-SPD: Die SPD muss sozialdemokratischer werden! 

 

Die Diskussion mit Anette Sorg, ehemalige Genossin und AsF-Vorsitzende der SPD-BW und Martin Eisengardt, SPD, über die soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert im Roten Eck war gut besucht, soweit es die Coronaverordnung zulässt.  

 Mit einem Impuls durch Eisengardt, wie gut es uns geht, erläuterte Sorg das Dilemma in der sich die Gesellschaft befindet. Zwei Entwürfe die gegensätzlicher nicht sein können. Eisengardt ging mit statistischen Mitteln auf die zählbaren Einheiten ein: der Mindestlohn ist gestiegen, der Wohnraum hat sich vergrößert, die Arbeitszeit verkürzt und die Anzahl der Eigenheimbesitzer steigt stetig, eigentlich dürfte, mit einem kleinen aber, nicht gejammert werden. Sorg hingegen argumentierte in ihrem Beitrag, dass der Reichtum der Einen für die Armut der Anderen verantwortlich ist, „wäre ich nicht arm, wärst du nicht reich“ (Brecht). „Das reicht bei weitem nicht“, sagt sie, denn es gibt noch viel zu viele Menschen die nicht am Gemeinwohl teilhaben können. Die prekäre Arbeitswelt, wie man sie vor 150 Jahren hatte, hat sich nur in andere Länder verlagert. 

Kontrovers diskutierten die Genossen, ob Zufriedenheit denn nicht reicht, ob das Streben nach mehr, der richtige Weg sei. Ist Wohlstand auch ohne Wachstum möglich? „Jeder Vater, jede Mutter, will doch dass es seinen Kindern besser geht“, so ein Genosse, „aber über Zufriedenheit wird nicht diskutiert.“ 

15.10.2020 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe-Land

Patrick Diebold setzt sich bei Mitgliederbefragung durch

 

SPD Karlsruhe-Land zieht mit einem jungen und gleichzeitig erfahrenen Kandidaten in den Bundestagswahlkampf  

In den vergangenen drei Wochen waren knapp 1000 Mitglieder im  Bundestagswahlkreis 272 Karlsruhe-Land aufgerufen, an der Mitgliederbefragung teilzunehmen, um den Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 zu bestimmen. Drei Aspiranten hatten sich dem innerparteilichen Wettbewerb gestellt: Patrick Diebold (Ettlingen), Stefan Tiede (Malsch) und Norman Menzel (Bretten).

Die SPD Karlsruhe-Land setzte, wie schon bei der Landtagskandidatenkür im Mai, auf Transparenz im Verfahren. „Es galt abermals alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und die Nominierungsbestimmungen unter einen Hut zu bekommen“, erklärte  Christian Holzer, Kreisvorsitzender der SPD Karlsruhe-Land, die Problematik.

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25.02.2021, 20:15 Uhr - 22:00 Uhr JETZT – Der Talk: Arbeit mit Stephan Weil
Andreas Stoch diskutiert mit Stephan Weil (Ministerpräsident Niedersachsen) und Catharina Clay (Lande …

26.02.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Wer soll die Schulden zurückzahlen?
Entspricht die aktuelle Finanzpolitik einem nachhaltigen Wirtschaften? Wer soll die Schulden zurü …

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