
SPD Malsch putzt erneut mit Unterstützer die „Stolpersteine“
Am letzten Samstag jährte sich zum 86-igsten Mal die Reichspogromnacht von 1938. Dieser Tag markierte den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden hin zur systematischen Vertreibung, Unterdrückung und systematischen Ermordung.
Zur Erinnerung an die Malscher Juden, die dem NS-Terror zum Opfer gefallen sind, wurden auch in Malsch wie in vielen anderen deutschen Städten die „Stolpersteine“ verlegt. Sie erinnern vor dem ehemaligen Wohnsitz der Mitbürger und Mitbürgerinnen an die Menschen, die von den Nazis ermordet wurden.
In Malsch sind 28 dieser Steine verlegt. Zwei befinden sich zusätzlich im Archiv der Heimatfreunde. Diese Messingseine werden durch Witterungseinflüsse mit der Zeit schwarz. Schon seit einigen Jahren hat es sich die SPD Malsch zur Aufgabe gemacht zum Datum der Reichspogromnacht diese „Stolpersteine“ wieder zum Glänzen zu bringen, so dass sie auch wieder auffallen.
Mit Hilfe von Unterstützern haben sich mehrere Teams am letzten Samstag mit Putzlappen, Reinigungsmittel, Wasser und Metallpaste aufgemacht, jeden dieser Steine zu polieren.
Das Ergebnis nach ca. 2 Stunden Arbeit konnte sich sehen lassen. Alle verlegten 28 „Stolpersteine“ sind wieder gut sichtbar im Malscher Straßenbild erkennbar. Sie erinnern und mahnen uns alle, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passieren darf.
Peter Haas
SPD Ortsvereinsvorsitzender